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Rituals @ work

Every one of us has rituals, habits, manner or just little freaky behaviours. As society we have them as well, mostly linked to religious events such as the past Easter. But there are some other rituals that we keep close to our hearts, welcome flowers for new employees – welcome Anna to my team – farewell flowers for people that leave – an early good-by to Renate – or gifts for special contributions – thanks to the board for the nice gift voucher.

Ostern2013Why do I write about all that? -Yesterday I had my last day as president of the Swiss female entrepreneur association and Anna her first day at work for us as CEO.

When new people start or take over positions, we think of so many things that we need to share, information to pass or processes to be done. But do we also think about the rituals we have, the non-disclosed rules and attitudes we expect to be kept? Today is my first day in my new role as “just a member of the board”, the second day of Anna’s work and I’m already flabbergasted about all the things I have not thought of that will have an impact for her  – AND most of them are no where written down.

As an organisation we hardly ever talk about rituals, we say: “this is what we do” or we try to frame processes, write guidelines and establish best practices. But the winning game are in the “humans” rituals: the hello in the morning, the going together for coffee or lunch, the smile @ work or the goodbyes at the end of the day. Every team, every organisation has those rituals, let’s be aware of them, especially when new people are joining our environments. Let’s make the entry point easy for newcomers, let’s be open and share what we know about the “how” and not just the what. Elude  the big picture before picking on details. Show around, introduce and be there for questions to be asked and not only download “things” that are important for you. Inspire the mind and do not overload – an advise that I have to take on as well with Anna in the next few weeks. Kathrin 

Kleiner lachender Buddha und seine Unterweisung im seligen Lächeln

Anbei eine Geschichte, die ich nach meinem ZEN Retreat im Herbst 2008 niederschrieb. Wie immer, die Personen sind rein fiktiv und haben keinen Bezug zur Realität, oder doch?!? 😉

 Der Bettelmönch kleiner lachender Buddha war nun schon gut ein Jahr alleine in der Welt unterwegs. Er beschenkte viele Leute mit strahlendem Lachen und fand auch immer einen Unterschlupf und etwas zu essen. Doch irgendwie begann er nun zu zweifeln, ob er damals die richtige Entscheidung getroffen hatte, als er sein Schlaf- und Arbeitsplatz im Kloster, in dem er zuletzt unterwiesen wurde, aufgab, um sein Glück auf eigenen Füssen zu suchen, damit er näher bei den Menschen ist. Viele seiner Kollegen machten ihm damals Mut und sagten: „Klar, das schaffst Du. Du hast so ein tolles strahlendes Lachen, dass sich alle freuen werden, wenn Du vorbei schaust und mit ihnen Zeit verbringst.“

Doch nun, nach einem Jahr des Alleine-Umherziehens, den vielen Gesprächen und Kontakten mit Menschen, dem Bestaunen der grossen weiten Welt, ist der kleine Bettelmönch müde. Er fragt sich öfters, ob es nicht einfacher gewesen wäre im Kloster zu bleiben, damit er sich nicht jeden Tag um sein Essen und Unterkunft bemühen muss. Da hörte er von einem älteren Kollegen, es sei durchaus möglich, einfach mal wieder für ein paar Tage ins Klosterleben zurückzugehen, die Gemeinschaft zu geniessen, aufzutanken und auch, um wieder mit einem Lehrmeister über die Lehre zu diskutieren. Das alles, ohne gleich wieder ganz ins Kloster zu müssen. Dieses Angebot sei speziell für Bettelmönche gemacht, weil die Meister im Kloster durchaus wissen, dass es alleine in der Welt nicht nur einfach ist. „Ja, das ist eine gute Idee“, dachte der kleine Bettelmönch und meldete sich sogleich beim nächsten Kloster für ein paar Ferientage an.

So kam es, dass er gegen Abend im Kloster eintraf und sich sogleich ernsthaft und voller Hingabe dem Weg, den Ritualen und Unterweisungen widmete. Er musste sich ziemlich schnell eingestehen, in der freien Welt etwas nachlässig gewesen zu sein mit all den Übungen, und dass er manchmal aus Bequemlichkeit etwas verkürzte oder gar ausgelassen hatte. Doch nun, zurück in der Gemeinschaft, zusammen mit den anderen kleinen Bettelmönchen, fiel es ihm zusehends leicht, sich sehr früh der Meditation zu widmen, den Lesungen des Meisters zu folgen und den täglichen Pflichten des Klosters nachzukommen. Er merkte auch, wie gut es ihm tat, sich ohne Gedanken des Überlebens dem Klosterleben hinzugeben, den gegebenen Rahmen zu geniessen, um sich ganz seiner eigenen Entwicklung zu widmen.

Doch schon nach wenigen Tagen der Einkehr fehlten ihm die Gespräche mit den Menschen, die Auseinandersetzung mit dem Gegenüber und die Möglichkeit mit seinem so bekannten Lachen, andere aufzuheitern. Er wusste ja, dass er nicht der einzige Bettelmönch war, der so ein paar Ferientage im Kloster benutzte, um aufzutanken, und er wollte seine Freude über diese Ferien mit anderen teilen. Doch die waren alle so verschlossen, in sich gekehrt, ja fast verbissen, und niemand schien die Freundlichkeit des kleinen lachenden Buddhas zu bemerken. Das irritierte ihn sehr und er spürte, wie er sich nicht mehr auf seine Meditation konzentrieren konnte. Da er aber plante, noch ein paar Tage im Kloster zu bleiben, entschied er sich schweren Herzens, den Meister baldmöglichst zu fragen, wieso alle so ernst und in sich gekehrt sind.

Er nutzte also die nächste Gelegenheit, um mit dem Meister ein paar Worte zu wechseln und dieser hörte ihm gebannt zu und fing, als der kleine Bettelmönch fertig gesprochen hatte, von Herzen an zu lachen. „Ja kleiner Bettelmönch“,  meinte er, „Du hast ein schönes Lachen – es steckt auch an. Du hast sicher viele Menschen damit erfreut und dadurch auch viel erlebt in Deinem Jahr in der weiten Welt. Vielleicht sind Dir durch all Deine Eindrücke ein paar Regeln der Gemeinschaft in Vergessenheit geraten, doch das ist nicht schlimm. In diesen Ferientagen, wie Du Deine Einkehr im Kloster nennst, geht es um Dein eigenes Wachstum, so zu sagen um Deine Ferien von den Anderen. Du darfst und sollst Dich ganz alleine mit Dir beschäftigen und daher den Kontakt mit den anderen auf ein Minimum reduzieren. Dies, damit Du ganz bei Dir bleiben kannst und auch, damit Du die Anderen nicht in ihrem Wachstum störst. Vielleicht magst Du Dich hinterfragen, wieso es Dich so beschäftigt, dass die Anderen so in sich versunken sind“, schloss der Meister.

Huch, ich habe was vergessen, dachte der kleine Bettelmönch, doch der Meister lächelt mich immer noch so liebevoll an. Und was meinte er genau mit dieser Frage? Was soll ich hinterfragen? All dies drehte sich im Kopf des kleinen Bettelmönchs, und er setzte sich tief in Gedanken wieder zur Meditation hin. Es war, als ob er durch das Gespräch einen Schubs in sich hinein bekommen hatte . Er versank tiefer und tiefer, ganz in sich, so dass die restlichen Stunden und Tage wie im Flug vorbeizogen. Er sass, ass und schlief wie geleitet von einem inneren Stern.  Was, warum, wie genau -das waren Gedankenfetzen, die ihn nicht mehr losliessen.

Als der letzte Tag der Einkehr im Kloster anbrach und das grosse Abschlussessen stattfand, schnatterten und lachten alle Bettelmönche – alle, ausser dem kleinen lachenden Buddha. Er war immer noch sehr tief in all das, was er erfahren hatte versunken. Er war über sein strahlendes Lachen gestolpert. Etwas, das Andere und ihn immer so erfreut hatten, wurde zum Stolperstein. Die Fragen, was er nun mit seinem Lachen machen, wie er mit dieser Erkenntnis umgehen soll, liessen ihn nicht mehr los. So war es auch nicht verwunderlich, dass er den Meister neben sich erst bemerkte als dieser ihn fragte: „So mein kleiner lachender Buddha, wo ist denn Dein strahlendes Lachen?“ „Irgendwo in  mir drin“ antwortete der kleine Bettelmönch zögerlich, „und ich weiss auch nicht, wie ich es wieder nach aussen bringen soll“. „Ja, was hindert es denn daran, nach draussen zu kommen“ fragte der Meister scherzhaft. „Nun“, meinte der Bettelmönch nachdenklich, „es war einfach immer da und jetzt merke ich, dass es auch ein Stolperstein statt Türöffner sein kann.“ „Ein Stolperstein?“, fragte der Meister, „Nein so würde ich es nicht nennen. Manchmal ist weniger einfach mehr“. Und da geschah es: wie von Zauberhand umspielte ein kleines seliges Lächeln die Lippen des Bettelmönchs kleiner lachender Buddha. Zuerst zaghaft, doch dann als ein Lächeln, das tief aus dem Inneren sein ganzes Gesicht, ja Wesen, erhellte. „Ja!“ echote der kleine Bettelmönch, „manchmal ist weniger mehr!“

Tief beglückt und hoch motiviert zog der kleine Bettelmönch aus dem Kloster wieder in die weite Welt. Doch nicht ohne dem Meister versprochen zu haben, wieder zurück zu kommen, sich erneut ein paar Tage ganz sich selbst zu widmen. Dieses Mal sei er ja mit der Erkenntnis des seligen Lächelns beschenkt worden, meinte er, daher freue er sich auf all das, was noch kommen möge.

Zendo

When you change what you believe

This week I finished a further formation on solution focused coaching. It was a great experience to witness the progresses made by all of us in the class since August last year. The whole module was dedicated to exams where real clients came in to be coached by us students.

It was nice for me to see some coaching clients with topics that I do not have while I was sitting in, observing and supporting the process as a member of the reflecting team.

“What would you do if…”

…a question that is focussed to the future, focussed to what you really want. And yet often was the answer: “I do not know” or “it’s to hard to imaging while…”. Yesterday I had dinner with friends and again the question was: “if this is now a compromise at work, what would be 100% of your dream?” Again…”I do not know”.

Often we only feel that something is not at it best but we do not do anything actively. Or we only start moving when we cannot have the “old thing” any longer.

In that context I got remembered to a video which was shown to me at the time the “daughter company” I worked for was incorporated into the “mother company”. Looking at it again after all those years and having experiences myself in the meantime supporting teams, company and individuals in change situations, I really think the story of “Who moved my cheese” has not lost any of it’s actuality or value at all.

Have fun watching it – Kathrin

Swallow your smile

In the last few days the 6 postcards I wrote from Bali (on the last day at the airport) got to their designations. One month it took them to come to Europe and one month is the time I’m back from my journey. A very good friend wrote me today and SMS: “Are you safely arrived home now?” Of course he knows that I’m back but that was not his question. Back from such an experience takes time to land, takes time to digest and time to integrate. I promised myself a few  – actually to be honest “many” things, which I wanted to do in a certain timeframe. Just to name one thing: write 4 blogs in 4 weeks about my time in Bali. Today I have to admit: ” Girl, once more you wanted too much in a too short timeframe.” Not just because I didn’t invest time – no, but because life goes on and takes its turns.

However, I’m proud to say that I returned safely home from my workshop and time in Bali. I may not have completed all I thought I can do but I’m on track with the deepest insights, with the most wanted projects and with my goals. This is my result after reviewing my notes from the workshop and by completing the photo book.

But back to the story of to do too much. The message for me is to do less at time and this less with more awareness. Having said that, I thought about THE ONE THING that I have as take home from Bali – the single thing that I will remember over time – this one thing that I see as key insight that transforms.

If I really reduce it, it ends with one advice from the medicine men to me: “Swallow your smile!”

Swallow your smile

  • Swallow your smile to not only send you laughter outside but to yourself.
  • Swallow your smile to send the happiness not only to the others but also to yourself.
  • Swallow your smile to have passion for yourself and to be your own inner sun.

All that is for me in this advice. And by coincidence (or not), a few days later prior to breakfast I took this picture. Is there more to say?                             Kathrin

Start with a smile

Bali_Buddha SmileI somehow cannot believe that it is already end of Jan. Where are the days? Of course I know that due to my start abroad in a workshop I dedicated a lot of my days of this month to further formation & to personal development and I love to share some of my insights in the next few blogs.

As said I started my year with a workshop on transformation and it happened to take place in Bali. A nice combination I have to admit. Even though the weather was not overwhelmingly good, I liked it very much. Rain helped to keep temperature within my comfort zone (below 30 degrees). This was needed, as the work I was going through did absorb a lot of my energy. It all started easy, get to know each other; go and visit a medicine man and think about a few questions. Like what you love and don’t love about yourself. Now here is already the biggest pitfall, as the questions are about LOVE not just like or think to love, no, about love. One of them was even about “truly deeply madly love….”

I have to admit, in the first few days there was not a lot on my list on that topic, so we lowered the bar to “appreciate” and now I was in the game. That was a lovely one. Just try it out yourself: “What is it that you truly appreciate about yourself, about your situation, about your work?”

I can tell you, you will have a smile on your face reading that list and you will be able to add every day a few more lines as you get into that. And guess what, I start now every day with such a list (as well as some other tools) and that allows me to start with a smile..

there is more to come…promised!

Changing perspective

Vasen Dez 12In a few days I finally after quite some time fly abroad to another part of the world for some retreat days. As there the temperature is about 27 degrees and it’s rain season I needed to buy a few things yesterday to prepare myself. Going through the shops here where winter sale is ongoing and everyone is seeking for special prices and not really needed things, I felt like a stranger as my  goals and perspectives for things have been totally different.
This morning then I read a post of a dear friend in Facebook about coming home after a few days somewhere else helping to see what is back home – noticing things that have been there but were not noticed before.

But does it really need to “go away” to see things different? Can we not change perspectives while we are here? Some weeks ago I was in a course for photography and our teacher suggested that we go out each day with a different focus: one day check for all things that are green, then things that are round shaped, or things that are repetitive. Like that you sharpen your eye, you train your special view to things. Years back in my trainings, we did some other exercises where we postulated that there are always a minimum of 3 answer options to every question. I remember that this was not easy at all but after a some time of struggling we have been quite fluent in developing options. It’s the same with this photography exercise…it takes an effort but I can tell you it helps to get your mind open, to see / perceive things differently.

So what can you do to change your perspective? What it it that you want to add as little exercise into your daily flow of life to keep your mind open and fresh for daily things? Maybe you make it like another friend of mine who said to me:” You know, as I did have some time, I took another way to work and I saw new things. It was a different experience to start the day and I decided to do that more often now.”

PS: the picture is about repetition…I passed the shop with theses vases the whole summer but I never saw them until Christmas eve when I passed at night, are they not beautiful?

Lichtvolle Zeit

WeihnachtslichterViele von uns gehen morgens im Dunkeln aus dem Haus und kehren zu ebensolchen Verhältnissen heim. Die Weihnachtszeit wird in unseren Breitengraden aber ganz stark erhellt durch alle möglichen Weihnachtsbeleuchtungen, genauso wie durch glänzende Augen in Vorfreude auf Geschenke.

Gestern war ich für dieses Jahr das letzte Mal bei einem Kunden vor Ort und ich stellte fest, dass gut ein Drittel der dortigen Belegschaft  gar keine Weihnachten feiert, da sie andere Religion sind. Doch auch sie freuen sich über die Lichter, über die ganze Atmosphere. Und genau das macht es doch im Moment aus.

Es scheint, trotz Näherrücken des beinahe mythischen 21. Dezember nicht nur im Aussen viel Licht zu haben, sondern ich spüre es auch in den zwischenmenschlichen Kontakten. Es scheint, dass der Stress um Weihnachten (noch) nicht begonnen hat und dass im Moment der Gedanken an das Fest der Freude und der Nähe überwiegt.

Jemand schrieb mir diese Tage auch, dass er gerne träumt und das nicht nur nachts. Nun das tue ich auch: ich träume davon, dass wir diese friedliche lichtvolle Stimmung noch lange halten und uns diese lichtvolle Zeit auch nach Weihnachten begelitet. Vielleicht wird das ab dem 22 Dez möglich sein. Mal schauen was uns wirklich erwartet, wenn wir an dem “Tag danach” unser Augen öffnen. Ich bin überzeugt ebendiese werden bei uns allen leuchten!

What do YOU see?

Today I had the change to work with a group of leaders of which some of them I know for more then 2 years. It was interesting to see how they blend into the total group of peers as well as into the hierarchical / political setting. Over lunch as well as after the meeting I spent a few minutes with individual follow ups and every single one of them referenced to self image vs how they are perceived from others as being a current topic of concern.

catOn my way home checking emails in the train I crossed the enclosed picture and my believe in synchronicity got confirmed,  as it’s exactly the topic  I referred today to my clients. “What is it that you see in you. What is it that you want, not them”.

My believe is that what YOU see / feel / know about yourself is what makes who you are. That does not mean that you shall “boost” your imagination into a nonrealistic dream world, but “every cat can have the heart of a lion.”

You shall act out of your position of strength. That was also something I said in the last 24 hours more then once. Do not say “sorry”  if there isn’t anything to be sorry of (at least not when you are dealing in Western business cultures). Fill your position without defense or attack as there is no need to justify what or who you are. Again that does not mean any of us is a super hero as everyone of us is only a human being. But exactly the latter – the being – is something that seems to be difficult – so who am I? My replay: who do YOU see (or feel or …) yourself that you are?

Eindrücke

Wechselbild_prinzessin_alte FrauWie schon in früheren Blogs beschrieben, liegt ein grosses Interesse von mir an dem, wie das Hirn in Bezug auf die Wahrnehmung funktioniert. Gerade diese Woche bin ich wieder über eine TV-Dokumentation gestossen, die dieses auf eine eindrückliche Weise illustriert. Unser Unbewusstes ist 200’000 mal schneller als unser kognitives Denken und diese bewusste Gedanken sind dann auch noch anstrengend für unser Hirn.

Aus der Lernforschung wissen wir dass wir Vieles automatisieren und in die sogenannte “unbewusste Kompetenz”  delegieren. Bestes Beispiel ist, hat man es gelernt, das Autofahren. Ich erinnere mich mit Schrecken an meine ersten Stunden wo sogar das Radio zu viel war und ich nach 15 min schon hoffte dass es doch schon vorbei wäre, all das Neue. Und heute, ein anderes Mobility Auto ist noch die einzig wirkliche Herausforderung.

Aber zurück zu der erwähnten Dokumentation. Dort wurden die Tricks von einem Zauberkünstler etwas genauer beobachtet. Zauberer sind Künstler im Ablenken unsere Aufmerksamkeit auf “Nichtiges” während dem sie “Wichtiges” tun und schubbss..sind wir über’s Ohr gehauen. Nun es braucht nicht einmal einen Zauberer dazu, denn unser Hirn trickst mit uns die ganze Zeit. Ein Hirnforscher sagte in der Sendung: “Je mehr wir zu entdecken wissen, umso mehr wird uns bewusst, dass wir nur noch ganz wenig wirklich bewusst steuern und der übergrosse Teil uns unser Unbewusstes steuert. Vielleicht ist die Eisbergtheorie von ca 7 -10 % bewusst bald dahin und es sind nur noch 1 -2 %?

Gibt es einen Ausweg? Ich denke schon: Eindrücke, Sinneswahrnehmungen, Routinen und Gewohnheiten ab und zu mal zu hinterfragen oder zu durchbrechen, einen zweiten Blick zu werfen, eine andere Perspektive einnehmen., etwas nochmals nachspüren und Eindrücke wirklich wirken lassen, all das kann helfen frisch zu bleiben, die Sinne zu schärfen und wach im Alltag zu sein. Oder sehen Sie – wie ich zur Zeit, auch nur die Prinzessin im Bild? Es ist Zeit mein Hirn etwas zu auszuruhen, damit auch die andere, etwas ältere Dame zum Vorschein kommt.

Weitsicht

Heute war ich beim Optiker, da ich zur Zeit Linsen Probe trage. Seit Teenage-Alter brauche ich eine Brille um in die Nähe gut zu sehen, d.h. ich bin Weitsichtig, mit noch etwas Hornhautverkrümmung dazu, damit ich meiner Welt auch einen eigenen Twist gebe.

Da ich etwas Mühe hatte mit dem einen Produkt, mussten wir heute etwas Anderes ausprobieren, damit die Linse nicht so “rum schwimmen” und ich auch wirklich durch das Zentrum sehe und nicht am Rand.So bekam ich die Neuen und setzte Sie ein und “OH NEIN”…alles war verschwommen. Darauf meinte der Optiker: “Vielleicht hat es etwas Fett auf der Linse oder noch zuviel Flüssigkeit, lassen Sie uns abwarten.” 3 Minuten später sagte ich: “Also ich sehe alles total verschwommen und ich fühle mich nicht gut”. Er überprüfte den Sitz und war sehr zufrieden, doch ich gar nicht. Und dann: “Oh je Frau Wyss, ich habe plus und minus verwechselt. Das ist ein Klassiker mir aber schon lange nicht mehr passiert”. Ich war happy, setzte die korrekten Linsen ein und siehe da alles war perfekt!

Nun was passiert, wenn jemand Weitsichtiges, kurzsichtig korrigiert wird? Ein Wirrwarr und nichts Umsetzbares. In “jungen Jahren” toleriert man das noch gut, weil der Körper kompensiert, aber mit der Zeit eben nicht mehr. Und wie ist das im übertragenen Sinn? Doch in etwa gleich, oder?

Ich habe auf alle Fälle beschlossen: “Ich bleibe weitsichtig – in jedem Sinn, der mir in den Sinn kommt!”